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Lithographie 1



 

 

(oder Steindruck, ist ein Flachdruck)

 

 

 

Die Lithographie wurde zwischen 1796 und 1798 von Aloys Senefelder erfunden. Er ahnte damals noch nicht, was er erfunden hatte, als er aus Mangel an Schreibmaterial einen Waeschezettel auf ein Kehlheimer Kalkplaetchen schrieb, und zwar mit einem Aetzgrund aus Russ, Seife und Wachs. Er kam auf den Gedanken, diese auf Stein befindlichen Fett-Tinte-Zeilen umzusetzen. Als dies gelang und die Schrift nachher erhabener stand als die Flaeche des Steines, machte er den Versuch, sie einzufaerben und abzudrucken, "die Steinzeichnung samt dem Steindruck war erfunden". Lange Zeit hatte diese Erfindung eine untergeordnete Anwendung, bis sich die Maler ihrer annahmen und sie besonders in Frankreich zur hoechsten Bluete brachten.

Der Lithograph - mit welchem Namen man bei dieser Technik auch den Drucker bezeinet - braucht einen sorgfaeltig glatt geschliffenen oder aber mehr oder weniger gekoernten Stein. Diese Platte aus Solnhofer Kalkschiefer ist genuegend poroes um Fett und Wasser einzusaugen, denn das ganze Verfahren beruht auf dem Gegensatz zwischen Fett und Wasser. Der Stein kann mit den verschiedensten Materialien und Werkzeugen bearbeitet werden. Man traegt fetthaltige Kreide oder Tusche mit Feder oder Pinsel auf. Beide Arten verbinden sich leicht und koennen mit dem Schaber oder Nadel weiterhin durch Kratzlinien verfeinert werden. Das Aetzen des Steines mit einem Gemisch von Gummi Arabicum und circa 3 bis 5% Salpetersaeure bewirkt das Verschliessn seiner Poren, so dass beim Einwalzen mit fetthaltiger Farbe diese nur an den von der Fettsubstanz bearbeiteten Linien und Flecken der Zeichnung haften bleibt. Die uebrigen Teile der Oberflaeche sind durch die Aetzung geschuetzt wozu noch die fettabstossende Wirkung des Wassers tritt, mit welchem der Stein waehrend des Einwalzens feucht gehalten werden muss. Diese so behandelte Steinzeichnung kann dann auf Papier abgezogen werden. Man kann durch Tuschlavierung und Spritzmanier die Aquatinta nachahmen und in Schabmanier aus dem mit Asphalt eingewalzten Stein die Wirkung der Schabkunst anstreben. Der Steindruck ist ein Verfahren, mit dem die Wirkungen des Stahlstiches, der Radierung, der Schabkunst und Aquatinta ebenso nachzuahmen sind wie der Charakter der Kreide-, Roetel-, oder Federzeichnungen. Mit der Farblithographie kam er besonders in Frankreich in den Haeusern grosser Drucker und Kuenstlern zu besonderen Ehren (Henri de Toulouse-Lautrec, Honore Daumier u. a.)

 

Lithographie  Landschaften

 
 

                  Litho Landschaft 001

                  Technik: Lithokreide

 

 

 

 

 

Litho Landschaft

Technik: Lithokreide

 

 

 

 
 

Litho Landschaft 003

Technik: Lithokreide

 

 

 
 

Litho Landschaft 004

Technik: Lithotusche mit Stahlfeder

 

 

 

 

Lithographie oo4

Technik: Lithotusche mit Pinsel

 

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